wp-0012: neues von tütensuppen ….

Erstellt von admin am Samstag 1. November 2008

wer tütensuppe öfter ißt
noch dümmer als ein esel ist

tütensuppen - welch ein segen
schmecken bei sonne oder regen

solang wir leben hi-e-nieden:
die tütensuppe macht zufrieden

hast du ‘mal kummer oder schmerzen
laß’ tütensuppe sie ausmerzen

steht tütensuppe wird sie schal
sie schmeckt dann wie verdorb’ner aal

das tütensuppen-siegel zeigt:
für prüfer wurd’ ‘was “abgezweigt”;


noch mehr tütensuppen-Verse

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wp-0011: tütensuppen ….

Erstellt von admin am Mittwoch 29. Oktober 2008

Ursprünglich habe ich ‘mal mit “tütensuppen”-Gedichten angefangen …. und wie man unten sehen kann gibt es auch andere Blogger die das Thema aufgenommen haben ….

© by nous / “Zwei im Herbst” [Weblog]

“Wenn Tütensuppe staubt beim Essen,
hast Du sie aufzubrüh’n vergessen!”

“Wer Tütensuppe schlecht verdaut,
hat wohl die Packung mitgekaut”

“Mit Tütensuppe kann man schön,
sich eine Suppentüte dreh’n.
Doch sie zu rauchen bis zum Schluss
ist selten nur ein Hochgenuss.”

Dort gibt es auch Reime mit “geschlechtsverkehr”
- nein, nicht ‘hard-core’, nur ein wenig abseits des ‘mainstream’ ….

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wp-0010: mundus vult decipi*

Erstellt von admin am Mittwoch 15. Oktober 2008

ein bänker saß in seiner bank
es macht ihn der gedanke krank:
nicht an der spitze beim gehalt
und bald schon bin ich schwach und alt ….
und er beginnt zu spekulieren
viel geld - und nochmehr - zu riskieren
so wurden die tantiemen fett
(er schleppt manch schöne maid ins bett)
bald wohnt er oben in ‘nem penthouse
- da schaut er oft zum fenster raus -
sieht unten seinen porsche steh’n
ißt kaviar, läßt’s gut sich geh’n
er spekuliert jetzt ohne grenzen
will mit noch bess’ren zahlen glänzen:
doch plötzlich “plopp!” - die blase platzt
er wird nervös, er schwächelt, patzt,
was früher gut war ist jetzt schlecht
was er auch macht - er macht’s nicht recht
millionen in den sand gesetzt:
er sieht schlecht aus, wirkt stets gehetzt,
auch mit den mädels klappts nicht mehr,
kein geld, wo krieg’ den koks ich her?
während es weiter abwärts geht
- und er die welt nicht mehr versteht -
hat längst der vorstand schon beschlossen:
elf müssen geh’n, sind abgeschossen.
er schaut zuhaus zum fenster raus
öffnet die tür, springt, und s’ist aus.
die zeitungen am andern tage
berichten - und erheben klage:
ein dschungel die finanzwelt sei
und rufen laut den staat herbei ….
politiker aller couleur
bekakeln nun das geld-malheur:
und sie beschliessen - einheitlich -
mit steuergeld muß es vom tisch!

so wird nun wahr was chomsky spricht:
fette gewinne sieht man nicht
privatisiert - auf auslands-banken
worum sich nur gerüchte ranken
verspekuliert, und große löcher
erfordern steuern noch und nöcher,
sozialisierte bankenfehler
politiker als super-hehler ….


* Das Zitat lautet komplett:
“Mundus vult decĭpi ergo decipiātur”
” .. die Welt will betrogen sein, also werde sie betrogen .. ”
[Ausspruch u.a. des Legaten Caraffa (später Papst Paul IV]

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wp-0009: dohlen ….

Erstellt von admin am Montag 13. Oktober 2008

zwei dohlen sitzen auf dem dach
ihr krächzen macht die leute wach

die dohlen, die dohlen,
sie wollen sich ‘was holen ….

die dohlen fliegen runter nun
sie sind ganz still als sie das tun

die dohlen, die dohlen,
sie wollen sich ‘was holen ….

die dohlen landen in dem sand
worin noch spielzeug sich befand

die dohlen, die dohlen,
sie wollen sich ‘was holen ….

die dohlen hüpfen hin und her
im leichten sand ist das nicht schwer

die dohlen, die dohlen,
sie wollen sich ‘was holen …?

die dohlen kacken in den sand:
sie sitzen dazu auf dem rand

die dohlen, die dohlen,
sie wollten garnichts holen …!

die mütter denken nun - ganz klar! -
daß es ‘ne katz’ gewesen war ….

die dohlen, die dohlen,
sie wollten garnichts holen …!

manch mutter denkt auch - ohne grund! -
das war bestimmt ein großer hund …!

die dohlen, die dohlen,
die kichern ganz verstohlen …!

[siehe auch: toomuch]

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wp-0008: saub(a)er

Erstellt von admin am Mittwoch 1. Oktober 2008

in bayern war für lange zeit
der stoib(a)er zum regir’n bereit.
dann wurd er heftigst angegriffen,
von dachs und wolf laut ausgepfiffen:
der stoib(a)er packt sei sach und geht
nach brüssel - wo die welt sich dreht ….

‘nen saub(a)er* zur verfügung stand
geliebt vom volk im ganzen land
den haben wolf und dachs verbissen
und so das wahlvolk angesch*****
doch die revanche kam recht bald
wolf und dachs verjagt in’n wald.

der saub(a)er sieht die zeit gekommen
spielt nun den braven, guten, frommen
verspricht das blau und weiss vom himmel
und dass er ruhig hält seinen p*****.
das wahlvolk steht und applaudiert,
jetzt an die arbeit: es pressiert …!


*Anmerkung:
In Bayern ist das männliche Hausschwein ein “Saubär” ….

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wp-0007: die strafe folgt auf dem fuße ….

Erstellt von admin am Mittwoch 24. September 2008

ein vogel saß auf einem baum
um sich nach fressen umzuschaun’
und in nicht allzu großer ferne
sah er ‘nen weinstock - sah ihn gerne.
da ist er hurtig hingeflogen,
hat zwei, drei äste weggebogen,
dann schlüpft er unters schutznetz rein:
so viele trauben - o, wie fein!
er wollte nun die trauben naschen,
da tat ein mensch ihn überraschen:
der vogel brach in panik aus
kam aus dem schutznetz kaum heraus ….
es lächelte der mensch verschmitzt:
angst schadet nicht, wenn wer stibitzt!

ps
wenn wir - als kinder - äpfel stahlen
mußten wir - auch - mit angst ‘bezahlen’ ….

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wp-0006: top-aktuell ….

Erstellt von admin am Freitag 19. September 2008

№ 0369: herr schröder

herr schröder - der mit fussballschuhen -
läßt uns zum dritten mal nicht ruhen:
er will - so sagt er - noch mehr tun
und diesmal nicht im sessel ruhen
er will - so sagt er - unverdrossen
im clinch mit manchen altgenossen
ein ende jener frühern possen
will schlachtross sein - statt lahmer zossen.
das wahlvolk aber glaubt ihm nicht
daß er diesmal die wahrheit spricht
daß er diesmal’s zum bessern richt’
nein, nein, der wähler glaubt es nicht!


[Erstveröffentlichung: Sep 18, 2005]
Traurig aber wahr, daß eher das Gegenteil passieren wird:
Markige Sprüche und eingängige Parolen werden erneut dem Wahlvolk Sand in die Augen streuen ….

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wp-0005: der erdnußbär….

Erstellt von admin am Donnerstag 18. September 2008

ein erdnußbär aus samarkand
kam heute zu mir hergerannt
und warf sich auf den boden hin:
lachte, lachte. ohne sinn …?

als ich ihn fragte was gescheh’n
ließ er mich sein’n computer seh’n:
“GEDICHTE” bei professorn pé.
- vom lachen tut der bauch mir weh ….

(Anlaß: siehe HIER)

noch’n gedicht ….

ein erdnußbär
macht’ nicht viel her.
drauf seine frau:
“jetzt geh und schau
dich einmal an,
mein lieber mann!”

er tat’s sogleich,
zittert, wird bleich,
sieht sich: “oh schreck,
der bauch muß weg!”

da fällt er um
mit viel gebrumm - buuummm!

Ein weiteres Tier-Gedicht: “Der Wolpertinger” ….

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wp-0004: ’strange’

Erstellt von admin am Mittwoch 17. September 2008

mir träumte heute kurz vorm wecken
ein wundersamer traum:
ich stand vor einem spiegel
um mich dort anzuschaun.

mein beinkleid tat mich mächtig zwicken,
es ging bis zu der achsel hin
hatt’ bei den taschen - in der mitten
zwei niedlich kleine ärmel drin ….

bevor ich deren zweck geträumt
- mir ging die frag’ im kopfe um -
schallt’ laut der wecker, traum zuende
die antwort offen - das ist dumm …!

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wp-0003: geschüttelt, nicht gerührt ….

Erstellt von admin am Donnerstag 11. September 2008

frau la-mamma hat den 08.09.08 zum “tag des schüttelreims” erklärt …. da konnte ich mich nicht lumpen lassen:

es reimt sich schlecht auf ’schüttelreim’
denn wer versteht schon ‘rüttelschleim’?

verständlich, sinnlos:
in einem ort ganz nah bei wien
lebt der chinese bah wei nien
.

mit sinn:
weil friedrich stets beim flöten stand
er öfter sich in nöten fand:
wenn langsam sich die blase füllte
klang’s so als ob die base brüllte.

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